In bestimmten Situationen hat man so seine angestammte Rolle.
Man ist entweder in der Rolle, die Aktion ausübt (etwas tut, "Täter"). Oder man ist der Rolle, der etwas widerfährt.
So zumindest besagt es das Klischee.
Aber … ist man in der Rolle, in der einem etwas widerfährt, tatsächlich passiv?
Lass uns diese Systematik prüfen:
Mir widerfährt etwas, ich lasse damit etwas zu. Was aber kommt davor?
Bevor etwas geschieht, steht immer eine Entscheidung. Eine Entscheidung ist nun wiederum etwas Aktives, egal ob:
Eine Entscheidung, etwas zu tun. - Eine Entscheidung, etwas nicht zu tun. - Eine Entscheidung, etwas (an-)getan zu bekommen.
Selbst wenn ich entscheide, passiv zu sein, habe ich das aktiv entschieden.
Kriegen wir das normalerweise oder womöglich in Stress-Situationen mit?
Nein. Da entscheidet unser Unterbewusstsein. Die Seelenebene.
Hier hilft uns die Systemische Arbeit:
Mit ihrer Hilfe können wir aufzeigen, wann, wieso, weshalb, warum, jemand sich entscheidet, etwas zu tun oder aber etwas zu erleiden. (Denn Zufälle gibt es nicht, aber das Gesetz der Anziehung.)
Für jede Entscheidung gibt es Hintergründe, die aus unserem reichhaltigen Fundus an Erfahrungen, Reaktionen, gekoppelt an Emotionen und verschiedenen Schutzmechanismen, resultieren.
Mit der Systemischen Arbeit lassen sich nicht nur die Hintergründe erfahren. Sondern sie bietet auch die Möglichkeit, die Strukturen neu zu beleuchten und die innere Bewertung zu neutralisieren. So dass ich mich nicht mehr zwangsweise in einer immer wiederkehrenden Rolle wiederfinden muss. Ich kann damit tatsächlich ändern, wie ich reagiere, ohne in das nächste Muster zu fallen.
Dann bin ich souverän.
Natürlich kommt es auch vor, dass man sich nach einer systemischen Maßnahme noch nicht zu 100 Prozent frei gemacht hat von allen alten Verstrickungen.
Doch auch hier habe ich die Wahl: Ich verharre darin. Oder ich helfe mir selbst. Oder ich lasse mir helfen.
Doch wer sich helfen lassen will, sollte das dann auch so artikulieren. Das ist die Entscheidung, erst wenn die gefallen ist, ist eine wirkliche Veränderung erst möglich.
Wird die Person, die helfen soll, nur mit einer Schilderung, nicht aber mit einer konkreten Bitte um Hilfe konfrontiert, dann ist es noch nicht so weit, dass Hilfe wirklich erwünscht ist.
Generelle Verbesserungen
Hinter jedem einzelnen Problem steckt in 90% der Fälle mehr. Und alles hängt immer irgendwie zusammen. Sie suchen Verbesserungen für sich selbst, für die aktuelle Situation im Berufsleben, im Liebesleben, im Familienleben …und den 'ganzen Rest'… ? Transformation Plan C bringt sie.